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Tabakerhitzer (IQOS & Co.) vs. Vape: der Unterschied einfach erklärt
2. Mai 2026 · 6 Min. Lesezeit
«Ist ein IQOS nicht das Gleiche wie eine Vape?» Diese Frage hören wir oft. Die kurze Antwort: nein. Tabakerhitzer und E-Zigaretten sehen sich ähnlich und werden im Alltag in einen Topf geworfen, funktionieren aber grundverschieden. Hier der neutrale Vergleich.
Damit es transparent ist: iVape verkauft keine Tabakerhitzer. Dieser Guide erklärt nur den Unterschied, er ist keine Kaufempfehlung für IQOS oder ähnliche Geräte.
Der technische Kern-Unterschied
Beim Tabakerhitzer (IQOS, glo, Ploom und Co.) wird echter Tabak in Form von kleinen Sticks erhitzt, aber nicht verbrannt. Es entsteht ein nikotinhaltiges Aerosol aus echtem Tabak. Der Stick wird nach einer Sitzung weggeworfen, der Tabakgeschmack ist Pflicht.
Bei der Vape wird kein Tabak verwendet, sondern ein Liquid aus Propylenglykol, Glyzerin, Aromen und (optional) Nikotin verdampft. Es gibt keinen Tabak im Gerät, und der Geschmack reicht von Frucht über Menthol bis Dessert.
| Tabakerhitzer (z.B. IQOS) | Vape / E-Zigarette | |
|---|---|---|
| Was wird erhitzt | echter Tabak (Sticks) | Liquid (kein Tabak) |
| Nikotinquelle | aus dem Tabak | aus dem Liquid (auch 0 mg möglich) |
| Geschmack | tabakgeprägt | sehr breite Aromenauswahl |
| Verbrauchsteil | Tabakstick | Liquid / Pod / Nachfüllbehälter |
| Geruch | tabakähnlich, dezenter als Zigarette | je nach Aroma, kein Tabakgeruch |
Handling im Alltag
Beim Tabakerhitzer steckst du einen Stick ins Gerät, hast eine begrenzte Sitzung (meist rund ein Dutzend Züge oder einige Minuten), danach ist der Stick fertig. Das Gerät muss zwischen den Sitzungen oft kurz nachladen.
Eine Vape ziehst du dagegen, wann und wie lange du willst. Eine Einwegvape ist sofort einsatzbereit und wird nach Aufbrauchen entsorgt. Ein Pod-System lädst du auf und wechselst nur den Pod, das ist auf Dauer flexibler und produziert weniger Abfall.
Was kostet was?
Genaue Preise hängen vom Modell und vom Verbrauch ab, aber die Kostenlogik ist klar. Beim Tabakerhitzer zahlst du laufend für Tabaksticks, ähnlich wie bei Zigaretten pro Packung. Bei der Vape entscheidet das System: Einwegvapes sind pro Gerät günstig, aber pro Zug am teuersten; nachfüllbare Pod- und Hybrid-Systeme kosten einmalig mehr für das Gerät, danach zahlst du nur Liquid oder Pods und fährst pro Zug deutlich günstiger.
Wie sich das über einen Monat aufsummiert, haben wir im Guide «Was kostet Dampfen in der Schweiz» durchgerechnet.
Welches System für wen?
Das ist keine «besser/schlechter»-Frage, sondern eine der Vorliebe:
- Wer den echten Tabakgeschmack sucht und feste Sitzungen mag, landet eher beim Tabakerhitzer.
- Wer Aromenvielfalt, freie Zugdauer oder auch eine nikotinfreie Option will, ist bei der Vape besser aufgehoben.
Wenn du ohnehin vom Rauchen wegmöchtest und über einen Umstieg nachdenkst, hilft dir unser Umstiegs-Guide «Dampfen statt Rauchen» bei der Geräte- und Stärkewahl.
Kurz zusammengefasst
- Tabakerhitzer erhitzen echten Tabak (Sticks), Vapes verdampfen Liquid ohne Tabak.
- Tabakerhitzer schmecken tabakgeprägt, Vapes bieten viele Aromen und auch 0-mg-Optionen.
- Kostenlogik: laufende Stick-Kosten beim Erhitzer; bei der Vape entscheidet das System (Einweg teurer pro Zug, Nachfüllsysteme günstiger).
- iVape führt nur Vapes, keine Tabakerhitzer.
Viele Produkte enthalten Nikotin (bis 20 mg/ml); Nikotin macht stark abhängig. Abgabe erst an Erwachsene ab 18. Ersetzt keine medizinische Beratung.



