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Vape-Lexikon A–Z: alle wichtigen Begriffe einfach erklärt
18. Mai 2026 · 8 Min. Lesezeit
Wer neu dampft, stolpert schnell über Abkürzungen: MTL, mAh, PG/VG, Coil. Klingt nach Technik-Geheimsprache, ist aber halb so wild. Dieses Lexikon erklärt die Begriffe, die dir in Shops, auf Verpackungen und in unseren Guides begegnen, kurz und ohne Fachchinesisch. Du musst es nicht von vorne bis hinten lesen, spring einfach zum Buchstaben, der dich interessiert. Tiefer geht es jeweils im verlinkten Guide.
A
Akku. Der Energiespeicher deiner Vape. Einweggeräte haben einen fest verbauten Akku, der mit dem Liquid leer wird. Pod-Systeme und Hybrid-Systeme laden ihn über USB-C wieder auf. Mehr zum Laden im Vape-aufladen-Guide. Lithium-Akkus gehören nie in den Hausmüll und dürfen nicht durchstochen werden.
Aroma. Der Geschmacksstoff im E-Liquid. Grob gibt es vier Familien: Frucht, Ice/Menthol, Dessert/Süss und Tabak. Welche zu dir passt, zeigt der Guide zu Vape-Geschmäckern und Sorten.
C
CBD-Vape. Eine Vape mit Cannabidiol (CBD) statt oder zusätzlich zu Nikotin. CBD wirkt nicht berauschend, der THC-Gehalt liegt unter der gesetzlichen Grenze. Was erlaubt ist und worauf du achten solltest, steht im CBD-Vape-Guide. Produkte findest du in der Kategorie CBD-Vapes.
Coil (Verdampferkopf). Die kleine Heizwendel mit Watte, die das Liquid verdampft. Sie nutzt sich ab und muss bei nachfüllbaren Geräten ab und zu getauscht werden, sonst schmeckt es verbrannt. Wie das geht, zeigt Coil wechseln. Schmeckt es schon kokelig, hilft Vape schmeckt verbrannt.
D
Disposable (Einwegvape). Eine vorgefüllte Vape ohne Laden und ohne Nachfüllen: aufmachen, dampfen, entsorgen, fertig. Klassiker ist die ELFBAR 600. Praktisch für den Einstieg, auf Dauer aber teurer und weniger nachhaltig als ein Mehrweg-Gerät, siehe Einweg vs. Mehrweg. Modelle gibt es bei den Einwegvapes.
DL (Direct Lung, Direkt-Lungen-Zug). Beim DL ziehst du den Dampf direkt in die Lunge, wie bei einer Wasserpfeife. Gibt grosse Dampfwolken, eher für leistungsstarke Geräte und niedrige Nikotinstärken. Der Gegenpol ist MTL. Unterschiede und was für dich passt: MTL vs. DL.
E
E-Liquid. Die Flüssigkeit, die verdampft wird. Sie besteht aus PG/VG, Aroma und meist Nikotin. Du füllst sie in nachfüllbare Pods oder kaufst fertige Prefilled-Pods. Alles dazu im E-Liquid-Guide, kaufen kannst du in der Kategorie Liquids.
F
Freebase-Nikotin. Die «klassische» Nikotinform. Kratzt bei hoher Dosis stärker im Hals, passt darum eher zu niedrigen Stärken und grösseren Geräten. Der sanftere Gegenpart ist Nikotinsalz. Welche Stärke wann sinnvoll ist, steht im Nikotinstärken-Guide.
H
Hybrid-System. Ein Gerät mit wiederaufladbarem Akku und austauschbarem, vorgefülltem Behälter (kein loses Liquid). Beispiele sind die LOST MARY BM6000 oder die LUX 7000. Günstiger pro Zug als Einweg, aber fast so einfach. Geräte findest du bei den Hybrid-Systemen.
M
mAh (Milliamperestunden). Die Masseinheit für die Akku-Kapazität. Je höher der Wert, desto länger hält der Akku zwischen zwei Ladungen, z.B. 650 mAh bei kleinen Geräten. Ein höherer mAh-Wert sagt nichts über die Dampfmenge aus, nur über die Laufzeit.
MTL (Mouth to Lung, Mund-zu-Lunge-Zug). Du ziehst den Dampf erst in den Mund und dann in die Lunge, genau wie bei einer Zigarette. Engerer, definierterer Zug, ideal für Umsteiger und Pod-Systeme. Der Gegenpol ist DL. Vergleich: MTL vs. DL.
N
Nikotinfrei (0 mg). Liquid oder Vape ganz ohne Nikotin, nur Aroma und Dampf. Für alle, die das Ritual und den Geschmack mögen, aber kein Nikotin wollen, oder die ihre Stärke heruntergefahren haben. Alles dazu auf der Übersicht Vape ohne Nikotin und in der Kategorie nikotinfreie Vapes.
Nikotinsalz. Eine Nikotinform, die auch bei hoher Stärke (bis 20 mg/ml) sanft im Hals bleibt und schnell anflutet. Perfekt für Pods und Umsteiger von der Zigarette. Der kratzigere Gegenpart ist Freebase. Details: Nikotinstärken-Guide.
Nikotinstärke (mg/ml). Gibt an, wie viel Nikotin pro Milliliter im Liquid steckt. In der Schweiz sind maximal 20 mg/ml erlaubt. Starke Raucher starten meist bei 20 mg, leichte bei 10 mg. Nikotin macht stark abhängig. Wie du die Stärke später senkst, steht im Nikotinstärken-Guide.
O
Ohm (Ω). Der elektrische Widerstand des Coils. Ein höherer Ohm-Wert (z.B. 1,0 Ω) gibt einen engen MTL-Zug, ein niedriger Wert mehr Dampf für DL. Beim Pod-Tausch lohnt es sich, auf den passenden Ohm-Wert zu achten, damit das Zuggefühl gleich bleibt.
P
PG/VG. Die zwei Trägerstoffe im Liquid: Propylenglykol (PG) sorgt für Geschmack und kräftigeren Hals-Hit, pflanzliches Glyzerin (VG) für mehr Dampf und weicheren Zug. 50/50 ist die Standardmischung für Pods. Mehr im E-Liquid-Guide.
Pod / Pod-System. Der Pod ist der wechselbare Behälter mit Liquid und meist integriertem Coil. Ein Pod-System ist ein kompaktes, wiederaufladbares Gerät, in das du diese Pods einsetzt, z.B. ELFA Pro, ELFX oder SKE Crystal Plus. Klein, diskret, MTL. Alles dazu im Pod-System-Guide, Geräte bei den Pod-Systemen, Nachschub bei den Pods & Nachfüllbehältern.
Priming. Das kurze Warten nach dem Befüllen oder nach einem Coil-Wechsel: 3 bis 5 Minuten, damit sich die Watte vollsaugt. Wer sofort losdampft, riskiert einen verbrannten Coil. Schritt für Schritt im Guide zum Pod richtig befüllen.
Puff / Zug. Ein einzelner Zug an der Vape. Hersteller geben bei Einweggeräten oft eine «Puff-Zahl» an (z.B. 600 Puffs), als grobe Schätzung der Lebensdauer. Wie viele Züge realistisch sind, hängt stark von deinem Zugverhalten ab.
T
TabPG / 18+. Das Schweizer Tabakproduktegesetz regelt Verkauf und Werbung. Für dich heisst das vor allem: Vapes gibt es nur ab 18 Jahren, und wer nie geraucht hat, sollte gar nicht erst anfangen. Mehr Hintergrund: Vape-Gesetze Schweiz.
Tank. Der Liquid-Behälter bei nachfüllbaren Geräten, meist aus Glas oder Kunststoff. Bei Pod-Systemen übernimmt der Pod diese Rolle. Den Füllstand siehst du am Sichtfenster, nachgefüllt wird mit losem E-Liquid.
U
USB-C. Der heute übliche Ladeanschluss bei aufladbaren Vapes. Lade am besten mit einem normalen Handy-Netzteil und nicht über Nacht unbeaufsichtigt. Tipps dazu im Vape-aufladen-Guide.
W
Watt (W). Die Leistung, mit der der Coil geheizt wird. Mehr Watt bedeutet mehr Dampf und intensiveren Geschmack, aber auch schnelleren Liquid- und Akkuverbrauch. Viele Pods regeln die Leistung automatisch, du musst also nichts einstellen.
Noch unsicher, was zu dir passt?
Wenn du gerade erst anfängst, hilft der Guide Wie funktioniert eine E-Zigarette, um die Bauteile im Zusammenhang zu sehen. Ein guter, einfacher Einstieg ist ein kompaktes Pod-System wie das ELFBAR ELFA Pro oder das SKE Crystal Plus. Alles ab Lager Schweiz, Gratisversand ab CHF 29.
Kurz zusammengefasst
- MTL = enger Zug wie an der Zigarette, DL = grosse Wolken in die Lunge.
- Nikotinsalz flutet sanft an (gut für Pods), Freebase kratzt mehr.
- PG/VG 50/50 und max. 20 mg/ml sind die Standardwerte für die Schweiz.
- Priming (3–5 Min. warten) verhindert verbrannte Coils.
Nikotin (in vielen Produkten bis 20 mg/ml) macht stark abhängig. Nur für Erwachsene ab 18 Jahren. Kein medizinischer Rat. Stand: Mai 2026.



